15. November 2013: Autorenlesung mit Robert Xaver Gapp

 

Knapp 40 Zuhörer kamen ins Pfarrheim Surberg, um dem weit über den Chiemgau hinaus als Mundartautor bekannten Bergener Gschichtlschreiber Robert Gapp zuzuhören. Der ehemalige Lehrer am Chiemgaugymnasium las aus seinen beiden Büchern „Da Gagste und i – und andre Lausbuam und Lausdirndl“ und „Do waar no ebbs …“

 

Robert Gapp erzählte von seiner Kindheit im Wirtshaus der Eltern, dem „Eisenhammer“ nahe der Maxhütte. Die Metzgerei im selben Haus brachte viel Arbeit, deshalb kümmerte sich meist die ältere Schwester um den immer zu Streichen aufgelegten Bruder. Der war unzertrennlich mit seinem Freund „Gagste“ im Apfelgarten oder im Dorf unterwegs. Oder er hielt sich in der Gaststube auf bei den Stammtischlern, wo sich die Männer trafen und wovon sich so manch lustige Begebenheit erzählen lässt.

 

Diese aufregende Kinderstube beschreibt Gapp in seinen beiden Büchern in seiner herzhaften bairischen Sprache. Aber auch tiefsinnige Gedichte finden sich in seinem zweiten Büchlein, und so beendete er seinen Vortrag mit der Aufforderung an die Zuhörer: „…gfreids eich am Scheen, bis da Boandlkrama eich midnimd as andane Leem!“

 

 

Musikalisch wurde die Lesung umrahmt von Robert Hintereder auf der Zither und Stefan Starzer, Gitarre, die bei dieser Veranstaltung das erste Mal miteinander auftraten. Im Anschluss stellte Vorstand Herbert Klein die neueste Ausgabe der Surberger Heimatblätter vor.

 

27. Oktober 2013: Ausflug nach Seeham und Laufen

 Die Kugelmühle am Teufelsgraben“ Führung mit Mag. Dr. Paul Herbst
und
„Die Wunderwelt der Kieselsteine“ Führung mit Hannes Peschl

 Eine ansehnliche Gruppe geologisch interessierter Vereinsmitglieder traf sich zum diesjährigen Ausflug auf dem Dorfplatz in Surberg. Vorstand Herbert Klein begrüßte die gutgelaunten Teilnehmer herzlich und dann ging´s schon los - mit den Autos fuhren wir durch die herbstliche Landschaft über die schöne Brücke in Laufen zum Obertrumer See in Österreich. Nach einer gewundenen Auffahrt erwartete uns in Matzing eine traumhafte Aussicht auf die Seenplatte bis hinein zum Dachstein.

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15. August 2013: Andacht an der Schneiderkapelle

Dass heuer weniger Leute zu unserer traditionellen Andacht zur Aufnahme Mariens in den Himmel an der Schneiderkapelle kommen würden, war uns wegen des zeitgleich stattfindenden Dorffestes in Lauter schon vorher bewusst. Dass aber trotz dieses Umstandes über 70 Besucher kamen, um bei sommerlichen Temperaturen dieser beliebten Veranstaltung beizuwohnen, freut uns sehr.
Pater Joy Velicakathu und unser Kassier Josef Wendlinger hatten die Andacht in bewährter Weise vorbereitet und dann auch gestaltet. Für die musikalische Umrahmung sorgte heuer der Frauendreigesang aus dem Kirchenchor: Claudia Staufer, Walli Hasenknopf und Bernadette Nicolai. Sie verstanden es, die gut gewählten Marienlieder mit ihren schönen Stimmen sehr gefühlvoll vorzutragen und damit die Andachtsbesucher tief zu berühren.
Einige Frauen des Vereins hatten wie jedes Jahr Kräuterbüschel gebunden, die sie nach der Kräutersegnung an die Besucher verteilten. Der Reinerlös kommt dem Ambulanten Hospizdienst der Caritas-Station Traunstein zugute, bei dem einige Vereinsmitglieder ehrenamtlich tätig sind. Thomas Staufer berichtete vor der Weihe von der Arbeit des Hospizdienstes und wofür die Geldspenden verwendet werden.
Seinen Ausklang fand der Abend beim Dorffest des Trachtenvereins in Lauter
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20. Juli 2013: Tagfalterwanderung, mit Dr. Thomas Rettelbach

Neugierig gemacht durch seinen Vortrag nach der Jahresversammlung, fand sich ein Häuflein „natur-heimatkundlich“ Interessierter in Diesenbach zur Führung mit Dr. Thomas Rettelbach ein. Er untersucht für das bundesweite Artenschutzprojekt „Tagfalter-Monitoring Deutschland“ die Tagfalter im Bereich der dortigen Streuwiesen.

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15. Juni 2013: Vogelstimmenwanderung, mit Heidi Schöninger

14 Kinder und 11 Erwachsene waren der Einladung zu unserer Vogelstimmenwanderung gefolgt, die an die Schüler der Grundschule Surberg verteilt worden war.

Heidi Schöninger aus Wiesen ist eine von 1300 phänologischen Beobachtern, die ein Netzwerk über ganz Deutschland bilden und im Dienste der Wissenschaft die Entwicklung von Blüten, Blättern und Früchten notieren. Diese Aufzeichnungen meldet sie schon seit mehr als 30 Jahren dem Deutschen Wetterdienst.

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